Spielerporträt von Marcel Harff

Marcel Harff

 

Alter?                      27

Beruf?                    Chemikant

Schachverein?    Düsseldorfer SK 1914/1925 e.V., KSK Rochade Eupen, Blerickse SV

 

Wie sind Sie zum Schach gekommen?

Mit acht Jahren weckte mein Vater mein Interesse zum Schachspielen. Seidem spiele ich im Schachverein, habe alle Jugendaltersklassen absolviert und mich von der B - Klasse Süd (heute Kreisklasse Süd) über die Bezirksliga Linker Niederrhein bin in unsere Regionalliga - Mannschaft hochgespielt. Aktuell spiele am 1.Brett in unserer Regionalliga - Mannschaft. Im Juli 2016 werde ich zum Düsseldorfer Schachklub wechseln und für die erste Mannschaft in der 2.Bundesliga West spielen.

 

Was bedeutet Schach für Sie?
Es ist seit meiner Kindheit mein einziges Hobby gewesen, in dem ich auch schon Erfolge gefeiert habe. Außerdem ist Schach ein vielseitige und variantenreiche Sportart, die nie langweilig wird, den Lebensinhalt ausfüllt und einen jeder Zeit beschäftigen kann. Dazu kommt, dass ich viele Freunde una auch Konkurrenten alleine durch das Schachspielen kennengelernt habe.

Was war Ihr schönstes Schacherlebnis?

Ich glaube, dass ich viele schöne Momente hatte, deshalb gebe ich eine Wertigkeitsliste an.

  1. NRW - Meister und NRW - Pokalsieger 2013
  2. Aufstieg in die NRW-Klasse 2016/2017
  3. Geteilter 2. Platz beim Limburg Open 2014
  4. NRW - Mannschaftspokalsieger 2014
  5. 2.Bundesliga West 2016/17

 

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?

  1. Niederlage im Deutschen Mannschaftspokal nach Berliner Wertung gegen den SC Heusenstamm
  2. Niederlage im NRW - Mannschaftspokal gegen SF Lieme
  3. Niederlage im Bezirkspokalfinale 2010 gegen meinen Vater.

 

Wie spielen Sie am liebsten Schach?

Ich spiele gerne Blitzschach, dabei gerne Jugendliche oder stärkere Schachspieler. Bei Jugendturnieren bevorzugte ich Tandemturniere oder Bulletturniere um Mitternacht.

 

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein?

Das Zocken, unqualifizierte Bemerkungen, unsere Schachikone Karlheinz Dürselen und Gewinnpartien gegen meinen Vater finde ich an unseren Vereinsabenden am besten.

 

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?

Ich freue mich besonders über Schadenfreude, komische Bemerkungen und Ausdrücke, erfolgreiche Analysen, starke Kombinationen und Siege gegen Bekannte oder vermeintlich bessere Schachspieler.

 

Haben Sie ein schachliches Vorbild?

Ja, mein Vorbild ist Wolfgang Uhlmann, ein deutscher Großmeister, der sich auf die französische Verteidigung spezialisiert hat und mit der Eröffnung gegen die gesamte damalige Weltelite angetreten ist. Heute spielt er im hohen Alter immernoch exzellentes Schach in der 1.Bundesliga für Dresden.

 

Welchen Großmeister würden Sie gerne begegnen?

Natürlich Wolfgang Uhlmann, um zu erfahren, wie es war gegen die damalige Weltelite anzutreten und um ihn meine Wertschätzung auszudrücken.

 

Ihre größten schachlichen Wünsche?

Meinen größten Wunsch habe ich mir 2013 mit dem Erreichen des Fidemeister - Titels erfüllt.
Die Elozahl von 2400 zu erreichen und IM - Normen zu sammeln.
In höheren Mannschaftsligen spielen (z.B. erste belgische Liga, erste Bundesliga).